MOTORYACHT LA VIDA
Reisen der MY La Vida
SY Bilbo bis 2016
Reisen der SY Bilbo
Bilbo Logbuch 2014
 Ostseereise 2012
Rügen/Bornholm 2011
Dänemarkbilder 2010
Portugal Trip 2010
Channel Islands 2009
Winterbilder 2009
 Ostsee 2013 Teil 1
Ostsee 2013 Teil 2
Oostende-Karibik
Törn Dover 2005
Bilder Kanal Inseln
Bilder Caribik/Norwegen
 England Bilder
Jüngstensegeln
Nützliche Links
Blog


Dienstag, 21. Mai 2013


Im Wettbewerb mit meinen Schwedischen Angelnachbarn habe ich ganz gut bestehen können. Bei uns wird nur soviel geangelt, wie wir auch essen wollen. Auch unser Bordtieger hat seinen Teil abbekommen. Frischer Hering für Genießer.



Zur Zeit noch keine Segelsaison im hohen Norden.


Besuch in Karlskrona. Die "Star Flyer" belebt das Hafenbild eindrucksvoll. Über die vielen Touries freuen sich die Geschäfte in der Umgebung.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Wir haben genug in Karlskrona gesehen und machen uns um 9.50 Uhr auf den Weg  nach Drottingskär. Ein kleiner Club Yachthafen auf einer großen Schäre in der Karlskrona Ansteuerung. Die große Bucht von Karlskrona und der Marinehafen werden durch zwei Unterwasserleitdämme mit einer schmalen Durchfahrt in der Mitte geschützt.


Für unsere Bootsgröße gibt es nur wenige Liegeplätze. Hier können wir uns einmal mehr über unseren Hubkiel freuen. Mit der Handhydraulik Pumpe verringern wir den Tiefgang von 2,50 m auf 1,50 m. Das passt!


Wir haben es gefunden. Das Haus von Bilbo! Da hätte Herr Tolkin sicher auch seine Freude dran gehabt, als er "Herr der Ringe" zu Papier brachte.


Eine nette Bekanntschaft auf unserer Radtour über die Schäre. Da die Menschen hier mehr Zeit haben, sind Autos für die Freigänger kein Problem. Hier wird mehr Rücksicht genommen.


Mit der Bilbo können wir diese schöne Ecke tiefgangbedingt nicht erreichen. Aber mit unseren Klapp E - Bikes geht es.


Das ist Schweden! Damit wir es auch in unserer Heimatsprache lesen können, ein Teil des Schwedischen Allermannsrechts gut lesbar im Hafen.

Für das, was hier normal ist, wurde ich in Stralsund zu einem Straftäter gemacht.(Ist noch immer nicht ganz aufgearbeitet.) Ich werde informieren, wie es ausgeht.

Was sind wir dagegen für eine arme Nation!

Freitag, 24. Mai 2013


Um 9.00 Uhr machen wir uns auf die Reise zum Kalmarsund. Weit voraus grüßt auf der Stb. Seite der Leutturm von Utklippan. 11.40 Uhr haben wir die Tonne Klotet in 1 Sm an Bb. Wir kommen aus der Landabdeckung und haben frische 5-6 aus NE von vorne. Wir überlegen unseren Kurs nach Utklippan zu ändern. Entscheiden uns aber dann doch für den Kalmar Sund.Bei zunehmenden Seegang segeln wir hoch am Wind nach Sandhamn. Um 13.00 Uhr sind wir froh im Hafen zu sein 


Für Samstag, 25 Mai 2013 enpfangen wir eine Sturmwarnung für unser Gebiet. Wir verdoppeln alle Festmachleinen. Im Hafen dann am Mittag Windstärke 9

Sonntag, 26. Mai 2013 Sandhamn

Dauerregen und Starkwind. Wir bleiben wo wir sind und nutzen die Zeit für ein paar kleine Reparaturen. Anschließend überlegen wir, warum segeln wir immer gegenan? Keiner zwingt uns. Wir sind uns einig, wir segeln ab sofort gemütlicher. Morgen gehen wir auf Gegenkurs Richtung Dänemark.

Montag, 27. Mai 2013     


Noch einmal besuchen wir den Hafen Drottingskär bei Karlskrona. Bei der Einfahrt in die Karlskrona Bucht begegnen wir einem Schwedischen U Boot. Freundliches Grüßen von beiden Seiten.

Dienstag, 28. Mai 2013

10.00 Uhr ist eine christliche Zeit auszulaufen. Wind E 4-5, 3/8 Bewölkung. Im laufe des Törns nach Hanö zunehmend. Vor der Insel Hanö ist die See schon wieder weiß.Um 15.15 Uhr liegen wir sicher an der Mole fest.


Einheimischenboot mit eigenem Hafen


Sommerboten. Wilde Tulpen am Ufer


Der Wind weht frischer


Wir nutzen die Zeit lieber für eine Inselwanderung und bestaunen die großen Findlinge


Bilbo sicher an der hinteren Mole


Jeder Inselbewohner hat hier am Hafen seinen Briefkasten

Donnerstag, 30. Mai 2013 Hanö


Der Wind hat sich über Nacht beruhigt. Wir verlassen Hanö um 7.15 Uhr und gehen auf Kurs nach Simmrishamn.


NE 3-4 hilft für ein schnelles weiterkommen. Bis zur Mittagszeit haben wir weiter zunehmenden Wind bis Starkwindstärke. Bei der Ansteuerung von Simmrishamn gehen die Brecher hoch über die Aussenmolen. Wo ist den die Einfahrt? Von Draußen nicht zu erkennen. Wir bergen die Segel. Dann mit Vollgas durch die Gischtlücke in den Vorhafen.


Mal wieder gut geschaft. Wir liegen sicher am Steg

.

Im Hafen alles bestens Schwedisch organisiert


Der Eiserne Hafenmeister für über Tag. (Bezahlautomat). Am späteren Nachmittag ist auch der Hafenmeister in seinem Büro zu sprechen. Hier kann der Skipper dann in dem kleinen Shop auch Maritimes erwerben. So ein kleiner Schiff- und angelshop bringt manche brave Skippersfrau zur Verzweifelung.

Freitag, 31. Mai 2013

Wir verlassen Simmrishamn um 10.45 Uhr und gehen auf Kurs nach Istadt. Anfänglich Wind aus Nord mit 3 Bft. Bewölkung 4/8 und ca 2 Meter Wellenhöhe. Bei unserem Kurs von 145 Grad segeln wir nur mit der Fock und mit Motorhilfe. Um 13.30 peilen wir unsere Position ca. 2 Sm Stb. von Kap Sandhammaren. Der Wind dreht auf NE zunehmend bis 32 Kn in den Böen und pendelt sich bei 6 Bft ein. Um 15.15 Uhr sind wir vor der Ansteuerung nach Iystadt. In dem gemütlichen Hafen wollen wir etwas ruhigeres Wettter abwarten. Iystadt ist eine  alte Stadt und Fährhafen nach Bornholm und Polen mit vielen Sehenswürdigkeiten

.

Mit unseren Bordrädern erkunden wir das Umland. In Hafennähe ist ein großes Naturschutzgebiet. Aber anders als in Deutschland, wo alles von den Bürgern bezahlt wird, um anschließend den gleichen Bürgern das Betreten bei Strafandrohung zu verbieten. Hier in  Schweden ist das anders. Hier sind Besucher eingeladen. (Und wie wir erlebt haben, werden Auflagen zum Naturschutz von allen Besuchern gerne eingehalten). Anders z.B. auf der Insel Rügen, wo überall gelbe Warnschilder mit Schwarzen Eulensymbolen ein Näherkommen streng verbieten. Nur ausgenommen von z.B.  Campingplätzen und geführten Touren, an denen die "Beschützer?" mitverdienen können. In Schweden gilt das Allermannsrecht. Das Land gehört hier dem Volk und freundlicherweise auch Besuchern von Schweden, mit gleichen Rechten.  In unserem Land der Verbote kaum vorstellbar!


Strandhäuser. Klein und bescheiden, aber mit viel Liebe eingerichtet. Oft mit Schlafmöglichkeiten für vier Personen. Das alles sehr Naturnah.


Wer es sich erlauben kann, baut etwas großzügiger. Aber bei einer Belastung von 25 % MwSt ist das nur einer kleinen Minderheit möglich. Die großzügigen sozialen Leistungen sind nicht ganz umsonst.


Iystadt ist bekannt für seine alten Strassenzeilen mit orginalen historischen Häusern. Viele dienten schon als Kulisse für die Wallander Filme.


Eine Kleinstadt mit viel Atmosphäre!


Schwedens älteste Schule. Im Stadtzentrum von Istadt.


Zum Geburtstag des Bilboskippers frisch gebackener Kuchen aus der Bordbäckerei. Meine Kapitaneuse ist wie so oft über Ihren Schatten gesprungen.

Montag, 3. Juni 2013

Auslaufen nach Abbekäs. Ein kleiner Hafen an der flachen Küste. Die Einfahrt mit einer Tiefe von ca. 2.00 Meter. In den nautischen Unterlagen wird vor Versandung der Einfaht gewarnt. Wir segeln um 10.40 Uhr los. Wind WNW 3-4, Bewölkung 2/8, 1012 hpk. Mit Groß und Fock 1 segeln wir gemütlich los. 11,15 Uhr Wind zunehmend 5-6 Bft. Noch sind wir eine Stunde vor der Hafeneinfahrt und hoffen, das der Wind ein oder zwei Stärken zurück geht. Der nächste geeignete Hafen für uns wäre Trelleburg. Ein großer Industriehafen und Fährhafen, wo Yachten nicht so willkommen sind. Und bis zum Falsterbro Kanal bei den Seedbedingungen wollen wir unserem Kater nicht zumuten. Allso, A...backen zusammenkneifen und durch.


Durch die schmale Hafeneinfahrt im Hintergrund geht es mit Speed in das ruhige Hafenwasser. Auch hier hat die Segelsaison noch nicht begonnen. Wie überall in Schweden werden wir freundlich aufgenommen. Für Yachten mit einem Tiefgang über 1.50 Meter sind nur wenige Liegeplätze geeignet.


Auch hier kündigt sich der Sommer langsam an. der im Norden kürzer ist als bei uns Zuhause in Deutschland. Für die Schweden sind wir schon früh im Jahr unterwegs.


"Draussen noch immer Kabbelwasser und kurze Ostseewelle

Dienstag, 4. Juni 2013

Um 12.30 Uhr glaubten wir das passende Wetterfenster zu haben. Wir verlassen Abbekäs Hafen mit Kurs Falsterbro Kanal. Kollargrund Leuchtfeuer peilen wir um 15.00 Uhr in ca. 1,5 Sm Bb. Der Wind frischt weiter auf und dreht von S auf NNW 5-6. Wir binden ein zweites Reef in das Großsegel und queren das Fahrwasser zum Hafen Trelleburg mit einer kleinen Slalomeinlage zwischen den ein- und auslaufenden Fähren. Nahebei eine Norwegische Segelyacht. Wir verwerfen ein Einlaufen und segeln mit Motorunterstützung weiter zum Falsterbro Kanal. Um 18.00 Uhr sind wir innerhalb der Kanal Aussenmolen. Nach einer kurzen Wartezeit können wir die paar Meilen durch den Kanal motoren.


Um 18,15 Uhr liegen wir fest im Yachthafen des Falsterbro Segelclubs. Die freundliche Hafenmeisterunterstützung beim Anlegen war bei den Windverhältnissen willkommen. Die kräftige Aussenmole konnte das Spritzwasser auch nicht ganz aufhalten. Wir lagen recht sicher im Windschatten einer großen Motoryacht.


In Sichtweite die große Kattegattbrücke. Der Wetterbericht zeigt keine Wetterbesserung. So legen wir gerne einen Hafentag auf der Halbinsel Falster ein.


Mit den kostenlos zu nutzenden Hafenfahrrädern geht es durch ein Naturschutzgebiet bis an das Ende der Insel


So funktioniert Naturschutz in Schweden. Vorsicht!, aber keine Verbote. Was sind wir dagegen doch für eine armselige Nation mit unseren Verboten und Naturschutz Pseudoorganisationen. In Deutschland fasst man allen Bürgern für den "Naturschutz"? kräftig in die Brieftasche und verwehrt auf der anderen Seite den Zugang bei Strafe. Leider scheint es bei uns normal geworden zu sein, das sich jeder mit entsprechendem Zugang großzügig aus dem Steuertopf bedienen darf. Legen wir doch einfach mal einen Deckel auf den Topf um Missbrauch einzudämmen und verwenden das Geld Sinnvoller. Hierfür wird keine zusätzliche Kommission nötig. Einfach einmal nach Schweden reisen. Keiner muß das Rad neu erfinden. Hier läuft es rund!


So funktioniert Naturschutz auf Falster. Auch ein paar Meter neben dem Radweg fühlt sich Frau Schwan nicht gestört.


Auch Mutter Ente hat keine Probleme. Natur zum anschauen und nicht weit hinter gelben Verbotsschildern mit schwarzen Eulensymbolen und der Naturschutzpolizei im Hintergrund.


Die Schwedische Küstenwache Station am Falsterbro Kanal mit Liegeplatz im Yachthafen. Freundliche Crews, denen man mit Achtung begegnet. Taschenspielertrix, um Yachtskippern etwas anzuhängen sind hier nicht üblich.