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Die Vorbereitungen für unsere Ostseerundreise haben begonnen.



Wir hoffen anfang Mai unsere Reise zu beginnen. Für den hohen Norden wurde unser Dieselofen mit doppelwandigen und isolierten Ofenrohren optimiert. Über einen eigenen Tagestank wird der Ofen über eine Gefälleleitung ohne Pumpe mit dem Heizdiesel versorgt.

Für die Navigation sind die notwendigen elektronischen C-Map Karten schon in Gebrauch.( C-Map  Megachip) Zusätzlich wird noch ein zweites Navisystem auf unserem Netbook installiert. Damit haben wir auch bei einem 100 % Ausfall des Bordnetzes noch mindestens fünf Stunden elektronische Navigationsunterstützung über dem Computer Accu. Wir werden versuchen, sooft es möglich ist, neueste Infos und Bilder von der Reise auf dieser Seite einzustellen.

Wie schon in den vergangenen Jahren können uns zwei Segelfreunde auf einem Teil der Reise gerne  an Bord begleiten. Eine möglichst frühe Terminabstimmung ist erforderlich.

10. Februar 2012, noch hinter dem warmen Kamin in Wuppertal

Die Reisevorbereitungen haben begonnen.

Für die Optimierung unserer Ofenheizung "unsere Ostseesonne" wurden von der "Edelstahlschmiede" Schlosserei Flender, 58332 Schwelm, Ruhrstr. die passenden Schorsteinadapter für die doppelwandigen und isolierten Abzugrohre gefertigt. (Konnten von der deutschen Vertretung der Fa.Tyler-Öfen/England(Toplicht Hamburg), nicht besorgt werden. Für unseren Schwelmer Schlosserbetrieb kein Problem. Passgenau waren die Teile nach einer Woche verfügbar. Hier sind eben noch echte Fachleute am Werk.! Vielen Dank für die freundliche Hilfe!



Wenn auch unser Navman Kartenplotter die Navigation vereinfacht, wird bei uns nach alter Tradition guter Seemannschaft noch paralell mit normalen Papierseekarten navigiert. Durch die vielzahl der erforderlichen Karten für unsere Reise hatten wir auf unserer Internet Clubseite von Trans-Ocean e.V. nach den entsprechenden Karten gefragt.

Hier ein ganz herzliches Danke an Herrn Professor Dr. Hans-Peter Hack aus Weimar, der sich von einem Teil seiner Ostseekarten trennte und uns zur Verfügung stellte. Mit diesen Karten ist schon ein großer Teil unserer Reise abgedeckt.




Noch liegt unsere Bilbo im dicken Eis fest. Unsere Windfahnen Selbststeuerung soll nach vielen Jahren eine Grundüberholung bekommen.  Diese Steuerung hat sich bei uns an Bord schon bei zwei Atlantiküberquerungen  bewährt. (System Windpilot von Peter Förthmann in Hamburg, siehe unter unseren Links).
Bei Motorfahrt unterstützt uns unser elektrischer Autopilot, Marke Autohelm. Nachdem wir vor Jahren in Falmouth/S-England, das übliche Kunststoffgetriebe gegen ein Pedant aus Bronxe in der Schubeinheit gewechselt haben, arbeitet er noch immer zuverlässig.

17. - 20. März 2012

Die Vorbereitungen gehen weiter. Viele überflüssige Sachen gehen zurück nach Wuppertal. Frische Bücher für Schlechtwettertage werden gegen gelesene ausgetauscht.


Durch die tiefen Minusgrade der vergangenen Tage haben wir eine geschlossene Eisdecke. So haben wir auch bei Starkwind kein Problem mit Seegang. Unser Dieselofen sorgt für ein gemütliches Klima unter Deck.

Bild:               Peter Förthmann  www.windpilot.de 

1995 in Pas Palmas / Gran Canaria überzeugte uns Peter Förthmann von den Vorteilen seiner "Windpilot" Windfahnen Selbststeuerungen. Geringes Gewicht und absolute Zuverlässigkeit waren schon damals ein gewichtiges Argument. Wir waren damals schnell überzeugt und so kam unser Crewmitglied Nr. 3 an Bord der Bilbo zur Atlantiküberquerung. Montiert an eine in Gran Canaria gefertigte Inoxkontruktion von Inox Narval Ledesma im Industriegebiet von Las Palmas. Auf den ersten großen Belastungstest hätten wir gerne verzichtet. Fünf Tage nach Gran Canaria, auf dem Kurs nach St. Lucia, konnten wir Abends einem Orkantief nicht ausweichen. Windstärken bis zu 67 kn konnten unser neues Crewmitglied , (heißt bei uns Peter) nicht von unserem Kurs abbringen. Nach nun 17 Jahren, mit zwei Atlantiküberquerungen, vielen Reisen nach England und auf Nord- und Ostsee hat sich unser "Peter" eine Grundüberholung verdient. Ein Termin mit Peter Förthmann in Hamburg war schnell abgestimmt. 

In Hamburg angekommen, wurde unsere Anlage sofort von Peter überprüft.
 
(Peter Förthmann: Wenn Ihr etwas Zeit habt, könnt Ihr sie gleich wieder mitnehmen).
 
Zu unserer Überraschung war nach 17 Jahren Gebrauch kein Austausch von Teilen erforderlich. Das ganze war nach gut 15 Minuten erledigt. Die Kosten für diesen Service? Keine Kosten ! War von uns fast unanständig, diesen kostenlosen Service anzunehmen. Ein gutes Gefühl ein "nicht nur Kunde" zu sein, sondern ein Segler aus der großen Windpilot Gemeinschaft. Hergestellt in Deutschland, von einem Deutschen Segler, ein großes Plus  für jeden Nutzer.

Peter, wir möchten auch auf diesem Weg noch einmal herzlich Danke sagen! 

Unsere Zufriedenheit und die positiven Erfahrungen decken sich mit den Erfahrungen vieler Segler auf  auf allen Meeren. Wir möchten allen Segelfreunden raten: Wenn die Anschaffung einer Windsteuerung geplant wird, einfach Peter Förthmann ansprechen. Er wird, so wie wir Ihn kennen, gerne mit vielen wertvollen Tips zu einer gelungenen Umsetzung beitragen. Gerne geben auch wir unsere Erfahrungen aus vielen tausenden Sm weiter. 

15. April 2012 in Wuppertal

So wie es jetzt absehbar ist, werden wir unsere Segelpläne für dieses Jahr etwas zurückstecken. Unsere Ostseerunde wird etwas kleiner ausfallen. Bis nach Helsinki wird es event. von unserer Segelzeit doch noch reichen. Der Grund unserer Umplanung ist in Schwelm zu finden. Unser ehemaliger Natursteinbetrieb, wird seit Jahren von unserem Sohn Udo weiter geführt. Im letzten Jahr hat sich die Möglichkeit einer großen Betriebserweiterung ergeben. Die neue Betriebsfläche von über 9000 m2 ist eine erneute Herausforderung.  So werden Siggi und ich gerne in diesem Jahr bei der Umsetzung neuer Ideen und bei´m Organisieren unterstützend in Schwelm zu finden sein.

Über unseren Segelsommer 2012 werden wir aber für alle Interessierten berichten.